Warum ich es mag, mit Hund zu reisen: 15 (ganz ernst gemeinte) Gründe DAFÜR – und ein paar Beispiele, warum Coffee auch mal daheimbleiben darf.
Inhaltsverzeichnis
Reisen mit Hund – ja und/oder nein?
Die Sache mit dem Vermissen
Eigentlich gibt´s nur einen einzigen Grund, warum ich gerne mit Hund urlaube: Weil ich den Herrn Hund sonst vermisse. Das ist meistens der Fall. Natürlich gibt es auch hie und da eine klitzekleine Ausnahme, wer kennt das nicht: Wenn wir etwa auf Ultrakurztrip in Mauritius sind und morgens um 6:30 keine nasse Hundenase an der Bettkante stupsen fühlen, beglückwünschen wir einander zur hundefreien Reise und drehen uns zufrieden nochmals im Bett um, bevor wir uns ohne schlechtes Gewissen am Frühstücksbuffet ausnahmsweise mal Zeit lassen können.
Was uns aber nicht hindert, jedem Straßenhund hinterherzuschauen, unsere Brote an Streuner zu verfüttern und auf WhatsAPP Nachrichten von den Hundesittern daheim zu warten.
Die Sache mit den Pressereisen
Wenn ich auf Pressereise ein wie immer viel zu dicht gepapptes Programm abspule, gleichzeitig fotografieren, fragen, filmen, mitschreiben, schauen, mitreden und denken muss – auch dann gratuliere ich mir, nicht auch noch einen übermütigen schwarzfelligen Reisegenossen unter Kontrolle halten zu müssen.
Wenn auch die Einladenden immer öfter locken: „Du kannst gerne den Hund mitnehmen“ – jajaja, die müssen auch nicht beim Reisen arbeiten und das Programm richtet sich auch nicht von selbst hundefreundlich aus.
Von allfälligen mitreisenden Hunde-Nichtliebhabern gar nicht zu reden. Dennoch: Egal wo ich beruflich unterwegs bin, ich prüfe jede Region und jedes Hotel unbewusst (nein, doch ganz bewusst) auf seine Hundetauglichkeit und Hundefreundlichkeit.
Die Sache mit der Hundefreundlichkeit bei Hotels
Und das ewige Hotel Dilemma zwischen „Kleine Hunde erlaubt“, „Hunde auf Nachfrage“ und „Hunde gestattet“ das kennen wir ja auch hinlänglich. Gepaart mit nicht nachvollziehbar hohen Tages-Aufschlägen für mitreisende Hunde (zwischen 10 und 50 Euro je nach Hotel) für die Leistung, dass der Hund bei mir im Zimmer am Boden liegen darf sowie der unumgänglichen „Zusatzreinigung zur Abschlussreinigung“ – ergibt das ganze Thema „Urlaub mit Hund“ durchaus auch eine sehr komplizierte Angelegenheit.
Aber eigentlich wollte ich vom (vermeintlichen) Glück, mit dem Hund zu verreisen, erzählen. Bin nur ein wenig in die unwirtliche Realität abgeschweift. Was macht froh am Urlaub mit Hund? Achtung, dieser Artikel ist nichts für Hundehasser oder empathiefreie Zeitgenossen.
Reisen mit Hund. Ja. Darum. 15 Mal.
- Jeder Hundebesitzer weiß: Geht´s dem Hund gut, geht´s uns allen gut. Pausen auf Autobahnen werden aktiver, lustiger und fröhlicher, wenn Coffee dankbar für die Unterbrechung einem Frisbee (Wiederunterwegs-LeserInnen wissen: Intern bei uns „Fress-Bee“ tituliert) hinterherwetzt, während wir unsere Käsebrote verzehren und abwechselnd die Haare aus dem Auto kehren sowie Hundeleinen aufrollen.
- Allein der zufriedene Hundeblick, wenn er versteht, dass die Koffer im Vorzimmer diesmal bedeuten, dass er auch mit einsteigen darf. Die Schnelligkeit, mit der er in der Hundebox im Auto verschwindet. Der erste Wälzer im stinkenden Seetang am Urlaubsort.
- Das begeisterte Geschnofel am Ankunftsort, wenn der Herr Hund aus dem Auto darf: Neue Gerüche und neue Bäume, begleitet von begeistertem Schwanzgewedel und „Danke, dass ich mitdurfte“ – Hundeblicken, lassen unser Herz schmelzen. Noch vor dem ersten Kaffee oder dem Welcome-Prosecco testen wir das Hotel-Umfeld schon auf abendliche Gassi-Tauglichkeit.

11. und 12. Man hat nie zuviel Jause dabei. Zudem sind wir quasi das wandelnde Umweltzeichen. Die Stimmung der Mitreisenden ist auch, empirisch bewiesen, langfristig viel besser mit Hundebegleitung.

13. Foto Posings erhalten eine neue Dynamik. Ich möchte fast sagen, eine gewisse Subtilität, die den Urlaubsfotos sonst abgehen würde.
14. Jeder Strandbesuch wird nach längstens einer Stunde fad. Oder einer halben Stunde.
15. Wanderungen am Wasser bekommen deutlich mehr Unterhaltungswert. Empfehlenswert: Klamm-Wanderungen in Slowenien – we loved it.

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9 comments
Ich glaub Feni und Coffee sollten sich mal kennenlernen.lg aus Salzburg Angie&Willi
Ich weiß dass es mit Hund nicht immer leicht ist, aber Coffee ist halt schon ein ganz ein Süßer…
Coffee sagt, das findet er zwar auch, aber er will Dich gerne auf einen kaffee einladen, damit er Dir beweisen kann, dass er auch ein ganz Wilder sein kann :-)
Jetzt will ich auch einen Hund zum Reisen haben.
dann schreib ich jetzt die 15 gründe, worauf man beim Reisen wegen des Hundes verzichten muss :-)
super fröhlich geschrieben:-) man bekommt sofort lust, die koffer zu packen!
danke für das lob. ja, die lust hab ich auch dauernd – :-) zugegeben.
Super….Bitte mehr….
Gerne Susanne. :_) Alle unsere Reise-Erlebnisse, Hoteltipps und Erfahrungen rund um Coffee Unterwegs findest Du online auf http://www.wiederunterwegs.com unter der Rubrik DOGS ONLY :-) lg aus dem weinviertel. angelika